Matratzen


 
TIPPS ZUM SCHLAFEN

Süsse Träume

1. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer morgens und abends intensiv. Dies schafft ein gutes Raumklima. Achten Sie darauf, dass während der Heizperiode die Luftfeuchtigkeit bei etwa 50 Prozent und die Raumtemperatur zwischen 14 und 18 Grad Celsius liegen. Bei einem zu kalten Schlafraum gerät der Körper leicht ins Frieren und die Muskeln verspannen sich. Ist es jedoch zu warm, schwitzt der Körper und der Schlaf wird leichter und führt zum Erwachen.

2. Matratzen und Bettwaren brauchen am Morgen viel frische Luft, damit sie die während des Schlafs aufgenommene Feuchtigkeit wieder abgeben können. Oeffnen Sie das Schlafzimmerfenster und schütteln Sie Ihre Kissen und Duvets leicht auf. Lassen Sie Ihr Bett bei zurückgeschlagenem Duvet einige Stunden auslüften.

3. Achten Sie auf die richtige Lage des Bettes. Lärm stört Ihre Schlafqualität. Licht beeinträchtig Ihre Schlaftiefe. Zudem vermeiden Sie störende Zugluft. Versuchen Sie deshalb durch Rollladen und Vorhänge Geräusche, Licht und Zugluft in Ihrem Schlafzimmer zu dämmen und abzuwenden.

4. Pflanzen haben im Schlafzimmer wenn möglich nichts zu tun. Sie produzieren tagsüber zwar den für uns lebenswichtigen Sauerstoff, nachts verbrauchen sie aber diesen wie wir. Zudem ist die Erde in Pflanzentöpfen ein guter Nährboden für Bakterien, Viren und Pilzsporen.

5. Ob Elektrosmog den Schlaf stört und mögliche negative Wirkungen auf den Organismus hat, ist wissenschaftlich umstritten. Trotzdem stellen Sie sich die Frage, ob Fernseher, Radio-, Musik- und Video/DVD-Anlage, Elektrowecker, Telefon und Computer wirklich im Schlafzimmer sein müssen. Vorsichtige ziehen wenigstens bei Nichtgebrauch den Netzstecker aus.

6. Es ist wichtig den natürlichen Schlafrhythmus einzuhalten und auf die innere Uhr zu hören. Sie sollten, wenn möglich jeden Tag etwa zur selben Zeit zu Bett gehen und aufstehen.

7. Falls Sie zu einer bestimmten Zeit nicht einschlafen können, sollten Sie experimentieren. Oft kann es sein, dass der 90-minütige Ruhe-Aktivitäts-Rhythmus Sie eine halbe Stunde früher oder später besser einschlafen lässt.

8. Auch wenn eine Mittagssiesta verlockend ist, verzichten Sie bei Schlafproblemen besser darauf. Gehen sie stattdessen an die frische Luft oder treiben Sie Sport. Das vertreibt die Mittagsmüdigkeit und lässt Sie nachts besser durchschlafen.

9. Sich nicht im Bett wälzen, sondern aufstehen und sich beschäftigen (z.B. mit leichter Lektüre) bis die Augen zufallen. Vermeiden Sie jedoch Fernsehen bis direkt vor dem Zubettgehen.

10. Den mediterranen Essgewohnheiten zum Trotz erschweren üppige Spätmenüs das Durchschlafen. Essen Sie abends von Vorteil beizeiten und nur leicht und kohlenhydratbetont. Verzichten Sie auf übermässigen Genuss von Alkohol, wenn Ihr Schlaf erholsam sein soll. Man döst zwar schneller ein, doch der Schlaf ist deutlich gestört.

11. Ebenso Tabu sind anregende Getränke, Speisen oder stimulierende Medikamente. Auf Koffein sollten Schlafgeplagte schon kurz nach dem Mittagessen verzichten. Auch können einige Appetitzügler, Nikotin und abschwellende Nasentropfen anregend wirken.

12. Sport am Abend regt an und sorgt zusätzlich für Durst und Hunger. Wundern Sie sich daher nicht über Einschlafstörungen, wenn Ihr Puls noch auf Hochtouren läuft und der Magen knurrt. Meiden Sie daher abends anstrengende geistige und körperliche Tätigkeiten.

13. Entwickeln Sie Ihr persönliches Einschlaf-Ritual, das den Tag abschliesst: Statt Schafe zu zählen, hören Sie z.B. ruhige Musik, machen Sie Entspannungsübungen oder nehmen Sie ein Entspannungsbad.

14. Als schlaffördernde Kräutertees gelten Mischungen mit Melisse, Lavendel-, Linden-, Orangen- oder Weissdornblüten. Auch ein Glas warme Milch, mit einem bis zwei Löffel Honig gesüsst, kann helfen.

15. Auch Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training, Meditation und Abendspaziergänge helfen, vom Alltagsstress abzuschalten und unterstützen das ruhige Hinübergleiten in einen angenehmen, erholsamen Schlaf.